BĂ€renstark: Blaubeeren

Kleine Beeren mit großer Wirkung: Ob man sie je nach Region Blaubeere oder Heidelbeere nennt, ist der kleinen Powerfrucht recht egal. Wichtiger ist sowieso: Die Beeren strotzen vor Antioxidantien, beugen Krebs vor, wirken entzĂŒndungshemmend und laut Studien gezielt gegen Bauchfett.

Im Einkaufskorb landen bei uns meist „Kulturheidelbeeren“. Im Wald finden wir auch noch ihre Verwandten, die wilden Heidelbeeren. Gekauft, selbst gezĂŒchtet oder mit geschultem Auge gepflĂŒckt: Körper und Geschmacksnerven werden es dir danken, wenn die Beeren im MĂŒsli, Dessert oder Fruchtsalat und anschließend in deinem Magen landen.

Warum? Bei so einer geballten NĂ€hrstoff-Power lassen wir direkt die beerenstarken Fakten sprechen:

EntzĂŒndungshemmend durch Anthocyane
Intensive Farbe dank der wasserlöslichen Pflanzenfarbstoffe: Anthocyane sind Antioxidantien, die EntzĂŒndungen hemmen und vorbeugen, den Cholesterinspiegel senken (dein Herz wird’s freuen), antibakteriell wirken, das Krebsrisiko verringern und obendrein auch noch Hautalterungsprozesse verlangsamen können.

Vitamine gefÀllig?
Gut! Denn Blaubeeren kommen vor allem mit C & E um die Ecke. Vitamin C stĂ€rkt gemeinsam mit den Antioxidantien unsere AbwehrkrĂ€fte und fördert die Eisenaufnahme, was sich ebenfalls gut trifft: Eisen liefern uns Heidelbeeren nĂ€mlich gleich mit, was wiederum die Blutbildung fördert und unseren Sauerstofftransport in die Zellen ankurbelt. Zudem baut Vitamin C Kollagen auf. DarĂŒber freuen sich wiederum Bindegewebe, Knorpel und Knochen.

Gesunde Fette holen mehr aus der Blaubeere
Vitamin E verstĂ€rkt die entzĂŒndungshemmenden Effekte von Blaubeeren und geht ebenfalls auf die Jagd nach „Freien Radikalen“. So schĂŒtzt es unsere Zellen vor SchĂ€den. Da Vitamin E fettlöslich ist, entfaltet es seine Wirkung erst, wenn es zusammen mit gesunden Fetten aufgenommen wird.

Polyphenole fĂŒr die Figur
Die sekundĂ€ren Pflanzenstoffe wirken laut Nager-Studien gezielt gegen gesundheitsgefĂ€hrdendes wie lĂ€stiges Bauchfett. Das heißt natĂŒrlich nicht, dass auch wir Menschen prompt 5 Kilo abspecken, wenn wir tĂ€glich eine Handvoll Beeren futtern. Schon gar nicht, wenn ansonsten Chips, Pommes und Bratwurst auf den Teller kommen. Die Polyphenole sollen jedoch die Bildung neuer Fettzellen reduzieren.

Blaubeeren fĂŒr einen konstanten Blutzuckerspiegel
Mit 36 kcal auf 100 g sind Heidelbeeren in jedem Fall kalorienarm und besitzen einen niedrigen glykĂ€mischen Index. Heißt: Der Blutzuckerspiegel schießt nicht raketenhaft in die Höhe, nur um dann rasant abzufallen. Das beugt in Kombination mit den enthaltenen Ballaststoffen Heißhungerattacken vor.

Tipp vom Doc: Blaubeeren ins Eis, in Muffins oder in den Pudding! Schmeckt top und wirkt sich ebenfalls positiv auf deinen Blutzuckerspiegel aus.

Heidelbeeren helfen dem Darm
Die enthaltenen Gerbstoffe lassen Heidelbeeren zwar auch immer mal etwas sÀuerlicher schmecken: Vor allem der Saft der blauen Beeren hat besonders viele Gerbstoffe zu bieten, die zum Beispiel gegen Durchfall helfen.

Wem das noch nicht gut genug schmeckt, den ĂŒberzeugen vielleicht noch weitere Beeren-Mitbringsel wie Kalzium, Kalium und Magnesium.

Docs Fazit: Auch bei den Heidelbeeren zeigt sich mal wieder: Unsere Local Heroes (Saison von Juli bis September) haben extrem viel zu bieten und sind die wahren Superfoods. Ran an die Beeren! đŸ‘©đŸŒâ€âš•ïž

Pin It on Pinterest

Share This