
Atlastherapie nach Arlen
Die Behandlung ist geeignet bei
- Nacken- und Kopfschmerzen
- muskulären Spannungsstörungen
- Schwindel- und Gleichgewichtsbeschwerden
- funktionellen Beschwerden des Bewegungsapparates
- bestimmten sensomotorischen und motorischen Entwicklungsstörungen im Kindesalter
Art der Behandlung
Die Atlastherapie nach Arlen ist ein sanftes manualmedizinisches Behandlungskonzept, das am ersten Halswirbel, dem Atlas, ansetzt. Der Bereich zwischen Schädel und oberer Halswirbelsäule ist besonders reich an Rezeptoren. Diese vermitteln wichtige Informationen über die Stellung und Bewegung des Kopfes und Körpers und stehen in enger Verbindung mit dem Gleichgewichtssystem, der Muskelsteuerung und der Eigenwahrnehmung.
Bei der Atlastherapie wird über einen kurzen, gezielten Impuls am Atlasquerfortsatz dieses hochsensible Rezeptorenfeld stimuliert. Ziel ist es, die neuromuskuläre und vegetative Regulation zu beeinflussen und bestehende funktionelle Störungen zu regulieren. Dabei wird der Atlas nicht „eingerenkt“ oder ruckartig manipuliert.
Die Atlastherapie wird nicht als isolierte Behandlung verstanden, sondern als ergänzender Bestandteil einer ganzheitlichen manualmedizinischen Behandlung. Je nach Beschwerdebild wird sie mit weiteren manualmedizinischen Untersuchungs- und Behandlungstechniken kombiniert. Nach der ersten Behandlung erfolgt eine Verlaufskontrolle. Je nach individueller Reaktion und Beschwerdebild können weitere, gezielt abgestimmte Behandlungen und regelmäßige Kontrollen sinnvoll sein.
Details zur Behandlung
Dauer
20 Minuten
Wirkung
Reduktion funktioneller Beschwerden
Wirkeintritt
wenige Tage bis Wochen
